09 August, 2017

Grenzen und Planungskulturen, Borders and Planning Cultures

Over the past year or so, Estelle Evrard and Nathalie Christian from our Institute have been meeting with planners from the Greater Region. The focus has been on how to develop planning processes across national borders.
Click here if you would like to learn more about this great initiative. Information is available in German, English, and French.

03 August, 2017

Call for Contributions "Encyclopedia of Sustainability in Higher Education" (Springer)

Dear Colleagues,

Reference: Encyclopedia of Sustainability in Higher Education - Invitation to authors

The Inter-University Sustainable Development Research Programme (IUSDRP) https://www.haw-hamburg.de/en/ftz-nk/programmes/iusdrp.html is leading the production of the "Encyclopedia of Sustainability in Higher Education". This is a unique, high calibre, peer reviewed publication, will provide a substantial addition to the body of information and knowledge on matters related to sustainable development in higher education.

The Encyclopedia of Sustainability in Higher Education will be published by Springer, as part of the "World Sustainability Series" http://www.springer.com/series/13384. It consists of 500 terms, to be compiled by senior academics on the one hand, but also by by PhD/Masters students performing work on sustainable development issues on the other, providing them with the opportunity to engage in scientific writing, and to become part of the next generation of professionals familar with concepts related to sustainability. We therefore warmly encourage teaching staff to bring this to their relevant PhD/MSc students performing research on sustainability issues, since they might be able to provide quality inputs which may pass peer-review.

Since accepted inputs to the Encyclopledia are official proofs of high level academic performance which may be used for promotion/tenure purposes, certificates will be sent to authors whose works have been accepted, which may add them to their CVs.

Further details on the project, and on how to contribute to it, it can be seen here:
https://www.haw-hamburg.de/en/ftz-nk/publications/encyclopedias.html

We look forward to interesting inputs from across the world.

Rgds,

Walter Leal
Chairman, IUSDRP
Hamburg University of Applied Sciences (Germany) & Manchester Metropolitan University (UK)


Prof. Dr. (mult.) Dr. h.c. (mult.) Walter Leal 
Leiter, Forschungs- und Transferzentrum „Nachhaltigkeit und Klimafolgenmanagement" Head of the Research and Transfer Centre „Sustainable Development and Climate Change Management" Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg /Hamburg University of Applied Sciences Fakultät Life Sciences /Faculty of Life Sciences Ulmenliet 20, Sector S4 / Room 0.38 21033 Hamburg

17 July, 2017

UL Geography and Spatial Planning meets U Trier's Governance and Sustainability Lab

It was a great pleasure to greet and host Prof. Dr. Antje Bruns and her talented team from the Governance and Sustainability Lab, University of Trier,  who visited our Institute last Thursday.  Thank you to Gerald Taylor-Aiken who organised the event.

After a round of introductions, it was quickly clear that there was a lot of overlap in terms of research and teaching interests in urban and regional development and political ecology. It was unanimous that these connections should be explored further. 

We look forward to further exchanges this fall! 

Bericht zur Tagung des AK Wohnungsmarktforschung

Tagungs: „Internationalisierung des Wohnens – Marktentwicklung, Politiken, Forschungsansätze“*  des AK Geographische Wohnungsmarktforschung gemeinsam mit der Universität Luxemburg  am 15./16. Juni 2017 in Luxemburg 

Der aktuelle Trend einer zunehmenden Internationalisierung der Wohnungsmärkte schlägt sich u.a. in veränderten Eigentumsstrukturen, neuen Finanzierungsmodellen und anlageorientierten Anbieterstrategien nieder. Aufgrund ihrer Bedeutung für die Stadtentwicklung haben diese Veränderungen verstärkt das Interesse der Stadt- und Wohnungsmarktforschung gefunden. Diese Entwicklung aufgreifend, veranstaltete der Arbeitskreis bereits 2013 in Bonn eine erste Tagung zur Internationalisierung der Wohnungsmärkte. In Fortsetzung der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit dem Themenfeld hatten das Institut für Geographie und Raumplanung der Universität Luxemburg und der Arbeitskreis Geographische Wohnungsmarktforschung am 15. und 16. Juni 2017 zu einer gemeinsamen Tagung nach Esch/Belval zum Thema Internationalisierung des Wohnens eingeladen.


Exkursion durch Esch/Belval    
Am Beginn der Tagung stellte Jean Goedert im Auftrag des Fonds Belval in einem Vortrag und Rundgang den Standort Esch/Belval vor. Im Süden Luxemburgs gelegen, entsteht auf dem Gelände eines früheren Stahlwerks mit drei Hochöfen seit den 2000er Jahren ein neuer Bildungs- und Dienstleistungsstandort zu dessen Magneten die Universität, Forschungsinstitute, Banken, eine Konzerthalle und ein Industriemuseum zählen. Im Tagungsprogramm folgten zehn Vorträge und eine Diskussionsrunde zu Erscheinungsformen und aktuellen Herausforderungen der Internationalisierung des Wohnens.


Einen Überblick über die aktuellen Rahmenbedingungen und Entwicklungstendenzen der Internationalisierung bot der Vortrag von André Scharmanski (Quantum Research). Ausgangspunkt bildete dabei die Feststellung, dass seit einigen Jahren die Investitionen in Wohnimmobilien deutscher Großstädte boomen. Grund dafür sind positive Rahmenbedingungen, zu denen die Beschäftigungskonjunktur, das Einwohnerwachstum der Städte, die Niedrigzinsphase sowie die Stabilität und gute Kalkulierbarkeit des deutschen Mietwohnungsmarktes zählen. Diese Internationalisierung der Wohnungsmärkte zeigt sich dann im wachsenden Besitzanteil ausländischer Unternehmen am Mietwohnungsbestand in deutschen Städten. Die internationalen Anleger treten dabei als Wohnungsunternehmen oder als investierende Anteilseigner auf. Letzteres gilt auch für die großen Wohnungsunternehmen, die in den letzten Jahren im Zuge des Verkaufs öffentlicher Wohnungsbestände und in Folge von Fusionen enorm gewachsen sind. So ist ein großer Teil der Aktien der beiden größten „deutschen“ Wohnungsunternehmen, der Vonovia und der Deutsche Wohnen, im Besitz internationaler Anleger, darunter sind vor allem Investmentbanken, Staatsfonds und Versorgungswerke. Die Bedeutung internationaler Investments ist weiterhin hoch. So waren an 25 Prozent der Transaktionen von Wohnungsbeständen internationale Anleger beteiligt. Ein besonderer Schwerpunkt der inzwischen oft längerfristig orientierten Anlagen bildete dabei Berlin.

Exkursion durch Esch/Belval
Wie international agierende Anleger vorgehen, stellte Stefan Kofner (HS Zittau/Görlitz) am Beispiel der Akelius Residential AB vor. Dabei handelt es sich um ein inhabergeführtes Wohnungsunternehmen mit internationaler Portfolio-Strategie, das aus Schweden stammt und seinen Unternehmenssitz auf den Cayman Islands hat. Auf dem deutschen Markt ist das Unternehmen seit 2006 präsent. Die Investitionen erfolgen ausschließlich in wachsenden Großstädten, darunter vor allem in Berlin und Hamburg. Das Geschäftsmodell sieht vor, Wohnungsbestände mit hohem Modernisierungsbedarf zu kaufen, und diese anschließend hochwertig zu sanieren und im hochpreisigen Segment unter der Marke „better living“ zu vermieten. Die Modernisierungen erfolgen dabei allerdings nur nach dem Auszug eines Mieters, so dass dem Unternehmen nicht unterstellt werden kann, die Mieter aktiv zu verdrängen. Nach Stefan Kofner kann diese Form der Aufwertung als „kalte Gentrifizierung“ bezeichnet werden.

Dass die Investitionstätigkeiten internationaler Anleger wesentlich von den Beschreibungen der privaten Wohnungsmarktbeobachtung beeinflusst werden, stellte Susanne Heeg (Uni Frankfurt/Main) in einem Beitrag über Praktiken der privatwirtschaftlichen Wohnungsmarktbeobachtung und deren Framing von Märkten vor. Demnach lassen sich drei Praktiken unterscheiden: normative Praktiken – mit denen anhand von Basiskennzahlen, relationalen Indikatoren und Modellierungen Märkte vermessen werden, verbildlichende Praktiken – die Marktbewertungen anhand von Grafiken, Karten und Berichten aufbereiten sowie Praktiken des Austausches – bei denen auf Messen, Vorträgen und Workshops die Marktbeschreibungen vermittelt werden.

Nathalie Christmann und Tom Becker (Uni Luxemburg) betrachteten in ihrem Vortrag die Wohnungsmarktentwicklung in Luxemburg, bei der sich Tendenzen der Internationalisierung auf Seiten des Angebots und Nachfrage zeigen. Bei wachsender Zuwanderung und Einwohnerzahl steigt die Nachfrage, was zu Knappheiten führt, insbesondere im Mietwohnungsmarkt, der nur einen Anteil von 30 Prozent am Wohnungsbestand umfasst. Aufgrund dieser Situation wächst der Anteil der Pendler und der Luxemburger, die in Frankreich, Deutschland oder Belgien Eigentum bilden. Erst in jüngerer Zeit wird der Mietwohnungsbau wieder forciert, allerdings überwiegend im hochpreisigen Segment. Zu den größten Projekten zählt die Erweiterung des Dienstleistungsstandortes Kirchberg, an dem Wohnungen für rund 10 000 Einwohner geschaffen werden. Eine ausgewogenere Wohnungspolitik wird durch die bestehenden Governancestrukturen in Luxemburg verhindert. Diese sind durch einen großen Einfluss der Landbesitzer und global agierender Unternehmen geprägt. Anhand der Analyse des Luxemburger Wohnungsmarktes wurde abschließend ein Modell entworfen, das eine zusammenfassende Übersicht über die Akteure, Themenfelder und Strukturen des Wohnungsmarktes bietet.

Einen weiteren Blick auf die Governancestrukturen des Luxemburger Wohnungsmarktes boten Markus Hesse (Uni Luxemburg) und Thomas J. Sigler (University of Queensland). Aus ihrer Sicht lässt sich für Luxemburg eine sehr starke Orientierung der Politik auf die Interessen der für den Wirtschaftsstandort bedeutsamen Finanzdienstleister erkennen, so dass von einem „property state“ gesprochen werden kann. Auch der wieder beginnende Wohnungsneubau und die umfassenden Neubauplanungen folgen dieser Strategie, dienen sie doch als Anlagepotenzial mit denen ein „spatial fix“ des Kapitals erreicht wird. Interventionen werden zudem dadurch erschwert, dass Kompetenzen und Ressourcen der Wohnungspolitik auf verschiedene Institutionen verteilt werden. Die aktuelle Wohnungsmarktsituation und Wohnungspolitik in Luxemburg wurde im Rahmen einer Abendveranstaltung, auf der die Veranstalter mit Diane Dupont (Ministerium für Wohnungswesen) und Daniel Grünkreuz (formsociety) diskutierten, nochmals aufgenommen.

Eva Kuschinski (HCU Hamburg) stellte ein Forschungsprojekt vor, in dem die Funktionsweise und Strategien wohnungspolitischer Bündnisse untersucht werden. Das 2011 erstmals in Hamburg erprobte Format eines Bündnisses für Wohnen hat seitdem eine große Verbreitung gefunden und dabei auch einen Skalensprung von der lokalen auf die bundespolitische Ebene vollzogen. Die Untersuchung des auf Bundesebene initiierten „Bündnisses für bezahlbares Bauen und Wohnen“ zeigt aber, dass dieses sehr stark von den Interessen der Bau- und Wohnungswirtschaft geprägt wird. Bisher abgeleitete Instrumente nehmen überwiegend die öffentliche Hand in die Pflicht. Die bisherigen Wirkungen sind daher begrenzt und liegen wohl eher in der Suggestion von Handlungsmöglichkeiten und damit auf Ebene der symbolischen Politik.

Auch Steffen Wetzstein (Universität Erfurt) legte den Fokus seiner Betrachtung auf den multiskalaren Charakter der Wohnungspolitik. Themenfelder, Ideologien und Strategien der Wohnungspolitiken lassen sich dabei auf internationaler, nationaler und lokaler Ebene in gleicher Weise beobachten und, darauf lag der besondere Schwerpunkt der Betrachtung, werden zwischen den Skalenebenen übertragen. Gezeigt wurde dies am Beispiel der Mobilisierung des „Wiener Modells“, das als positives Beispiel einer sozial verantwortlichen Wohnungspolitik auf „Europareise“ geht. Es wurde aber auch die Frage gestellt, warum wohnungspolitische Fragen in der Europäischen Union kaum eine Rolle spielen, d.h. warum dieser Skalensprung nicht gelingt.

Weit offensichtlichere Formen der Verdrängung hat Brigitte Zamzow (Uni Bonn) am Beispiel des New Yorker Stadtteils Harlem untersucht. Mit dem politischen Ziel einer „deconcentration“ der afro-amerikanischen Bevölkerung kam es zu einer umfassenden Verdrängung der Quartiersbevölkerung, die in die benachbarten Quartiere oder weiter stadtauswärts ausweichen musste. Der räumlichen Konzentration sozial Benachteiligter in Harlem wird damit zwar entgegengewirkt, da deren persönliche Situation sich sonst aber nicht ändert, ist zu vermuten, dass die Segregationserscheinungen nicht verringert, sondern lediglich räumlich verlagert werden.

Mit dem Phänomen der buy-to-let-Gentrification stellte Antoine Paccoud (Luxembourg Institute of Socio-Economic Research) eine Spielart der Gentrifizierung vor, die vor allem seit 2000 in Großbritannien enorm an Bedeutung gewonnen hat. Dabei wies er darauf hin, dass es in der frühen Zeit der Gentrifizierung vor allem um eine Verschiebung vom Mieter- zum Eigentumsmarkt kam: Mietwohnungen wurden zu Eigentumswohnungen umgewandelt. Beim buy-to-let-Prinzip handelt es sich auch um Eigentumswohnungen, doch werden diese von den Eigentümern vermietet. Erwerb und Vermietung dienen dabei als Wertanlage. Besonders verbreitet ist dieses Geschäftsmodell bei Neubauten und bei Projekten der Revitalisierung sozialer Wohnungsbestände. Insbesondere in London sind dabei auch internationale Erwerber am Markt aktiv.

Bruno Glumac (Luxembourg Institute of Socio-Economic Research) stellte die Entwicklung eines methodischen Instruments vor, mit dem die Gestaltungs- und Ausstattungspräferenzen im Wohnungsneubau ermittelt werden sollen. Ziel der quantitativen Erhebungsmethode ist es, auf der Grundlage von Schlüsselfragen und relativ weniger soziodemographischer Daten die Präferenzen der Nachfrager zu erfassen und mit Hilfe dieser Daten Neubauprojekte zu entwickeln, die eine höhere Akzeptanz erreichen.

Die Tagung wies auch in diesem Jahr auf das große Spektrum und die vielen praxisrelevanten Fragen der Geographischen Wohnungsmarktforschung hin. Wir freuen uns, dass der Arbeitskreis mit der Jahrestagung wiederum nicht nur Geographen an Hochschulen angesprochen hat, sondern der Diskurs über die Grenzen des Faches hinaus und mit Vertretern der Praxis geführt werden konnte. Die Ergebnisse der Tagung werden auf der Homepage des AK Wohnungsmarktforschung (http://www.ak-wohnungsmarktforschung.de/) dokumentiert. Die nächsten Veranstaltungen des Arbeitskreises finden im Rahmen des Deutschen Kongress für Geographie im Oktober 2017 in Tübingen statt.

Tom Becker, Nathalie Christmann, Jan Glatter, Markus Hesse


*Jahrestagung des Arbeitskreises in Luxemburg
Am 15. und 16. Juni 2017 fand in Esch (Luxemburg) die Jahrestagung des Arbeitskreises statt, die sich dem Thema der "Internationalisierung des Wohnens" widmete. Die Ergebnisse der Tagung wurden auf der Homepage des Arbeitskreises dokumentiert:
http://www.ak-wohnungsmarktforschung.de/tagungen

29 June, 2017

Stellenangebote, BBSR: Klimaresilienter Stadtumbau - Erfolgreiche Planungs-, Kooperations- und Kommunikationsprozesse

Hi connie,
Alles gut im traumhaft schönen Luxemburg?
Vielleicht ist die weitergeleitete Mail was für jemandem aus deinem Netzwerk?
Ralle
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BETREFF: AUSSCHREIBUNG

Experimenteller Wohnungs- und Städtebau (ExWoSt)
Klimaresilienter Stadtumbau - Erfolgreiche Planungs-, Kooperations- und
Kommunikationsprozesse
Az.: 10.04.04-17.080

Weitere Ausschreibungsunterlagen finden Sie unter:
http://www.bbsr.bund.de/BBSR/DE/Aktuell/Forschungsprojekte/Ausschreibungen_Projekte/10.04.04-17.080.html?nn=396044[1]

07 June, 2017

Abendveranstaltung "Tracing transitions — oder wie umgehen mit dem Wohnungsproblem in Luxemburg? Eine Konversation mit der Praxis"

Dear colleagues,

We are pleased to invite you all to the following round table discussion on June 15th, which we organize in connection with our conference on ‘Internationalisation of housing – Market developments, policies, research approaches’ (the discussion will be in German):

Abendveranstaltung zum Thema "Tracing transitions — oder wie umgehen mit dem Wohnungsproblem in Luxemburg? Eine Konversation mit der Praxis"

Ausgehend vom luxemburgischen Beitrag zur 2016er Architektur-Biennale in Venedig („Tracing Transitions“) ist ein ca. einstündiges Rundtischgespräch zwischen Panajota Panotopoulou, Architektin formsociety, und Diane Dupont, Ministerium für Wohnungswesen geplant, das durch Florian Hertweck moderiert wird. Das Ziel dieser Konversation ist es, das Thema Wohnen in Luxemburg aus unterschiedlichen Perspektiven zu behandeln. Anschließend besteht bei einem Walking Dinner Gelegenheit zum informellen Austausch.

Uhrzeit: 19:00 bis 20:30
Raum: Blackbox


Best wishes,
Florian, Markus, Tom & Nathalie

30 May, 2017

Conference - Internationalisation of Housing: Market developments, policies, research approaches


Annual Meeting of the Research Group ‘Geographical housing market research’ / Jahrestagung des Arbeitskreises “Wohnungsmarktforschung” der Deutschen Gesellschaft für Geographie (DGfG) 

15./16. June 2017
University of Luxembourg / Campus Belval
Maison des Sciences Humaines – Black Box (Ground Floor)
11, Porte des Sciences – L-4311 Esch-sur-Alzette


The current trend towards the internationalisation of residential real estate and rental housing markets is reflected amongst others in changing supply structures, new financing models and innovative urban development strategies. Real estate markets across Europe are strongly affected by this development, and they also increasingly influence each other. This conference aims at providing an up-to-date overview of the importance of the internationalisation of the housing sector in more general terms. Apart from market developments and the related strategies of suppliers and buyers, the focus is also directed to possible urban development policies and strategies, and on research approaches and methods that can be helpful here.

See the conference programme online here. Contact and register: Nathalie Christmann (nathalie.christmann@uni.lu) or Tom Becker (tom.becker@uni.lu).

23 May, 2017

How many "likes" does a university need?*


by Markus Hesse

The Tea Time-talk within the IPSE Research Unit is an informal gathering that brings together scholars from different disciplines, speaking briefly on a common theme, and followed up by Q&A and discussion. This month’s talk was devoted to research and higher education (HE-) policy, where I discussed together with our fellow colleagues Robert Harmsen and Thomas Sigler (see poster).

Back when I originally proposed the topic of this talk earlier this year, I had no idea of the turmoil our university would be in this spring and how timely this talk would be in the light of that crisis. Much has been said about this crisis recently, which, in short, consists of the following: severe budget deficit, a lack of robust strategy, and an absence of self-governance. As a consequence of this whole mess, the Rector had to resign on 2nd May. Accordingly, most observers of the current malaise pointed at the UL in general, and its former president in particular, for explanation. Our own responsibility for the current crisis is certainly obvious; however, it is also time to shed light on the country’s higher education (HE-) & research policy in more detail. In the following, I will emphasize three points: the first is on the facade, which is the UL and its claim for excellence; the second is on what takes place inside the buildings, which is not the UL, but effectively Luxembourg’s research policy; and the third is on what may lead us out of this turmoil, if it is already possible to imagine a solution at all.

The first point, on the facade of HE-policies, came to my attention when I read a piece in the Neue Zürcher Zeitung (1) on the rise of rankings in general, and of "likes" as an expression of individual value in particular. In that short article, a psychologist and philosopher reflected on why the idea of the self emerges, why there is an obsession for numbers that seems fundamental here, and why there seems to be an addiction to eternal acknowledgement by an anonymous herd – which has obviously become a rather common phenomenon. Even more so, what seems to be the norm among today’s youth, the excessive performance and assessment-driven use of social media is now becoming standard practice at universities as well, and this can pose real challenges.

If one follows the press statements over the course of the first two rounds in which the UL participated in the THE-ratings of university excellence, one might overlook that our small and young university is equally addicted to getting good rankings. One is proud that the UL has reached such a good position, and so early on too. In addition to an overall ranking of 178 worldwide, it jumped to No. 11 among the young universities, and last year it was even named the most international university of the planet. The THE has meanwhile erased the UL from the latter list, along with the University of Qatar, as these two countries are so small that it would be methodologically misleading to include them. (This was obviously some bad news that our university PR forgot to post on the Web…). Anyway, as members of humanities & social sciences, we are well aware of the shortcomings and pitfalls of metrics and measurements, of the nature of these exercises as socially constructed and highly biased, and of the difficult political race to the bottom when repeatedly asked, “What do we get as return on investment?” This is the question that seems to preoccupy politics and the public.

So far, the facade also recently included the rather ridiculous exercise of wishing to name our meeting rooms after renowned universities like Cambridge or Sorbonne. Pfff… Of course, one has to accept that the claim that excellence and outstanding performance determines university agendas almost everywhere, and so too in Luxembourg. Yet, looming behind the facade of endless loops in strategy-making, expectation management, and calls for autonomy (all of which we have been immersed in now for years), is the rather problematic relationship between the university and its host country.

It is the small state and its peculiar system of discourse, of discrete framing and political steering that makes HE-policies appear rather special. Maybe you, dear reader, are surprised to learn that Rainer Klump is now the third in a row of directors of major research institutions in this country that has quit his job inside of two years – after Hilmar Schneider from LISER and Gabriel Crean from LIST who left not too long ago. All probably left for different personal reasons, but could it be that these abrupt terminations also have something institutional in common? Could this tell us something about the relationship between academia and politics here?

I would argue that it is the peculiar style of governance and governmentality in this small state that is reflected in the goings-on at the university, which is the key issue here. One could argue that this relationship oscillates between two extremes: It is the distance from what is done in academia and what that could mean for the country, on the one hand; and the attitude of control and hegemony (budgetary, topical, discursive) over what the university is apparently for, on the other hand. This is an extremely difficult setting for the long-standing claim that the UL become more autonomous, not least since the draft of the new university law foresees a shift of power away from the government towards the UL’s governing board – which may effectively lead to less, not more, autonomy of the university...

My third point here concerns the question of how research and HE-policy might solve the problems addressed here. Of course, we need to keep our ambitions high and improve ourselves constantly. And, it might be noted that the 2015/16-evaluation of the University’s research units provided most useful advice on how to do this. We may continue to serve the facade of rankings and ratings, but this should be done in a way that makes sense, by applying a proper yardstick, for example, and not by exaggerations or misuses. We also might find inspiration for strategic orientation by other cases of young universities (<50 yrs old), such as those in the UK or Germany. These are interesting products of research and HE-policies, all being children of their specific times, whose foundation has resonated with certain societal goals and expectations.(2) This – not Cambridge or Sorbonne – is the right context for us, in order to better understand what the societal framework around us means for our work. This could then be turned into a new level of conversation and interaction with society and politics.

Two challenges may remain here, however: First, if Luxembourg is once more about to reinvent itself as a small country in a global context, then the question is what a self-reliant, open and critical academic institution can add to that? Second, for the sake of international recognition and acknowledgement, an important question is how can it be ensured that scientific issues that are not necessarily and immediately related to Luxembourg will remain on our agendas, as legitimate topics for research?(3) It is clear that these challenges should not be approached in a linear, unilateral way, where the UL simply meets the expectations of those who pay the bill. However, both the University and Luxembourg need to renew their – essentially mutual – relationship, one that is characterized by respect, trust and openness, freedom of critical thought and speech, and the willingness to stand (“aushalten”) even controversial matters. Having said that, it becomes clear that we don’t need more "likes", to maintain the facade, but we should aim to be more committed and relevant in what we do, and in turn society is asked to provide resonance, not indifference about what academia is doing.

Read a review here or here